Tour Arends-Teichkopf-Runde



Diese Wanderung führt aus dem Thyratal über die Stolberg umgebenden Höhenzüge in das benachbarte Krummschlachttal.Hier befanden sich noch bis in DDR-Zeiten Bergbauschächte in denen seit dem Jahre 1502 Fluorit abgebaut wurde. Fluorit wurde damals als Flußmittel in den Kupferhütten benötigt.

Weiter geht es über den Karl-Lindau-Weg, der als „Wanderrennstrecke“ über eine weite Strecke ganz gerade durch Wald und Wiesen führt. Und schon geht es über den Schwendaer Stadtweg zurück Richtung Stolberg und am Ende steil den Moorberg hinab, der zwar immer feucht ist, aber kein Moor.

Die Tour führt in eines der vielen unberührten Waldgebiete rund um Stolberg. Nur im Krumschlachttal folgt der Weg der Zivilisation auf einer Autostraße, allerdings nur ca. 200 Meter. Die Anstiege zum Thyrablick hinauf und vom Moorberg hinab sind steil, ansonsten sind die Wege breit und nicht sehr anstrengend. Eine Einkehrmöglichkeit außerhalb Stolbergs gibt es nicht.

Die Tour entspricht dem von der Stadt Stolberg ausgewiesenen Terrainkurweg Nr. 12.

Der Karl-Lindau-Weg führt mehrere Kilometer geradeaus

Wegweiser zum nahen Auerberg

Spuren der Waldbewohner

Altes Bürgerhaus – ein authentischer Einblick ins Leben vergangener Zeiten
Barockkirche Schwenda – ein architektonisches Einzelstück nach Plänen des Erbauers der Dresdner Frauenkirche
Besucherbergwerk Rabensteiner Stollen – auf den Spuren der sagenumwobenen Harzer Unterwelt und der harten Arbeit ehemaliger Bergleute  Hier ist ein Geocache versteckt



Vom Rathaus gehen wir durch den gegenüberliegenden Saigerturm hindurch und folgen weiter der Niedergasse bis die dichte Bebauung links und rechts der Straße endet. Links liegt nun der Stadtpark, an dem wir weiter der Straße folgend vorbeigehen und den nächsten Abzweig vor dem Hotel „Zum Bürgergarten“ links bergan Richtung Thyrahöhe laufen (Markierung gelber Strich).

Von den beiden Fahrwegen bergan wählen wir den rechten und folgen der Straße bis sich diese vor einer Parkanlage und bei einem Teich teilt. Hier folgen wir der Ausschilderung des Terrainweges 12 zur Holzchaussee und zum Butterberger Teich nach rechts. Unterhalb des Hotels „Waldblick“ teilt sich die Straße erneut (links zum Hotel, rechts zum Haus Thyra) und geradeaus beginnt nun der Wanderweg im Wald, der sogenannte Bergmannsstieg. Nach ein paar Metern geht rechts der Dianenweg (rotes Kreuz) in Richtung Thyratal, wir aber halten uns links und folgen dem gelben Strich als Markierung und dem Schild Terrainweg 12 weiter bergauf. Nach einigen Metern kreuzen wir eine Forststraße, danach führt der Weg weiter schnurgerade bergan bis zur Holzchaussee hinauf.

Das Schild dort kündet vom Thyrablick, der aber zugewachsen ist. Eine Bank lädt zu einer ersten und wahrscheinlich notwendigen Rast ein.
Nach dem wir die Holzchaussee erreicht haben, geht der Weg genau gegenüber dem gerade bewältigten Aufstieg weiter, aber nun bergab. Die ausgeschilderte Richtung lautet Kleines Krummschlachttal, Butterberger Teich und große Krummschlacht, die Markierung ist weiterhin der gelbe Strich. Nach einem kurzen Abstieg halten wir uns rechts und überqueren schöne Wiesen, um über einen mäßig abfallenden Weg schließlich die Fahrstraße in der großen Krummschlacht Richtung Schwenda zu erreichen.

Hier biegen wir links ab um der Straße ca. 200 Meter zu folgen. Am nächsten größeren Weg der nach links führt biegen wir wieder von der Straße nach links ab. Hier beginnt der Karl-Lindau-Weg in dessen Fortsetzung es Richtung Holzchaussee und Forsthaus Auerberg geht (Markierung grünes Dreieck, Tarrainkurweg 12), der zunächst in einigen Kurven bergauf führt und dann ca. 2 Kilometer ganz gerade durch den Wald und kleine Lichtungen verläuft.

Schließlich erreichen wir den Schwendaer Stadtweg, der unseren Weg kreuzt. An dieser Stelle biegen wir links in den Stadtweg ab (ausgeschildert ist der Stadtweg nach Stolberg und Tarrainkurweg 12). Ein grün bewachsener Weg mit Fingerhut auf beiden Seiten führt nun zurück zur Holzchaussee, die wir nach kurzem Wege erreichen. Wir überqueren die Holzchaussee und gehen weiter auf dem Schwendaer Stadtweg Richtung Moorberg und Stolberg (Markierung grüner Punkt). Ein paar hundert Meter später biegen wir vom Forstweg nach rechts den Moorberg hinab ins Zechental (ein Schild weist zum Stolberger Markt über Friedhof, Neustadt, Töpfergasse). Weiter geht es immer dem Zeichen grünen Punkt folgend steil bergab. Am Abzweig zum oberen Bandweg (rotes R1) halten wir uns rechts.

Im Zechental auf der Straße und am Flüsschen Wilde angekommen gehen wir der Straße folgend nach links und laufen am Friedhof vorbei gerade weiter durch die Töpfergasse bergab. Am Ende der Töpfergasse kann man geradeaus in eine kleine Gasse gehen, die der reiche Winkel heißt. Ein interessanter Spruch ist hier an einem besonders schönen Fachwerkhaus zu lesen. Wir folgen dem Winkel nach rechts und nun geht es immer geradeaus zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Stolberger Rathaus, zurück.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.