Tour Eichenforst / Wolfstal


Diese Wandertour führt bis über die Landesgrenze Sachsen-Anhalts nach Thüringen. Vom Hainfeld oberhalb Stolbergs geht es zunächst durch eine Allee zu einem in früheren Zeiten beliebten Ausflugsziel, dem Forsthaus Eichenforst. Heute kann man nur noch dessen schöne Lage erahnen, denn das große Forsthaus mit Aussichtsturm existiert leider nicht mehr.

Weiter geht es durch unberührte Wälder zur Wolfsmühle. Das Mühlrad ist zwar noch in Betrieb, aber die Mühle selbst beherbergt und bewirtet heute Hotelgäste. Ein guter Platz, um auf halber Strecke gepflegt einzukehren und auszuruhen. Zurück führt der Weg zunächst entlang des Lutherweges und dann im idyllischen Wolfstal wieder hinauf auf das Hainfeld.

Durch die Länge und die zu überwindenden Höhenmeter gehört diese Tour zu den etwas anspruchsvolleren Touren von Stolberg aus, aber die Wege sind meist breit, befestigt und nur mäßig steil. Ausnahmen davon sind der Aufstieg von Stolberg zur Hunrodeiche und der Abstieg zur Wolfsmühle.

Als leichtere Variante kann die Tour auch von der Hunrodeiche aus gestartet werden, in dem man vom Stolberger Bahnhof mit dem Auto durch das Silberbachtal zur Hunrodeiche fährt, dort parkt und hier die Tour startet und beendet (Tourlänge dann ca. 14 km).

Finde auf dieser Tour den Geochache Hunrodeiche.

Auf der Eichenforstallee von der Hunrodeiche zum Eichenforst

Am Platz des ehemaligen Forsthauses Eichenforst steht heute ein Ferienhaus

In der Wolfsmühle dreht sich noch das alte Mühlrad, statt Mehl wird heute hier aber feines Essen gemacht

Im idyllischen Wolfsbachtal

Rathaus Stolberg (Startpunkt) – das Rathaus einer der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands kommt ganz ohne eingebaute Treppen aus
Saigerturm – heute schlüpft man ungehindert hindurch, früher war es ein Bollwerk gegen Feinde
Lutherbuche – schönster Blick auf Stolberg, mit einer eigenen Historie
Hunrodeiche – über 1000 Jahre altes beeindruckendes Naturdenkmal


Vom Marktplatz gehen wir in Richtung des am Markt gelegenen Saigerturms und sogar unter ihm hindurch. Große Menschen bitte den Kopf einziehen! Hinter dem gleich rechts gelegenen Geburtshaus Thomas Müntzers biegen wir rechts in die Stubengasse, an deren Ende wir das Flüsschen Thyra überqueren. Übrigens ist dies gleichzeitig die Quelle der Thyra, die hier aus dem Zusammenfluss der Flüsse Lude und Wilde entsteht. Nun halten wir uns links und steigen nach wenigen Metern rechts in Richtung Lutherbuche bergan. Nach einigen Kehren erreichen wir den unteren Bandweg.

Hier geht es weiter bergan über eine Wiese zur Lutherbuche von der man den schönsten Blick auf Stolberg hat. Etwas oberhalb der Lutherbuche queren wir den oberen Bandweg und gehen weiter steil bergan den Otto-Landmann-Weg bis zur asphaltierten, aber kaum befahrenen Silberbachstraße, auf der wir dann nach kurzer Zeit die über tausendjährige Hunrodeiche (ein Zielpunkt für die Harzer Wandernadel) erreichen.

Etwas vor der Hunrodeiche biegen wir links den Weg Richtung Eichenforstallee, Wolfstal, Rodishain (Wegweise Nr. 81, Markierung grüner Punkt) ab und folgen nun vorbei an einer kleinen Kirche und am schwarzen Apollo, einem Veranstaltungsort, immer weiter der Eichenforstallee. Nach 2,3 Kilometern endet die gerade Allee an einem Querweg. An dieser Stelle weist der Wegweiser Nr. 91 nur zurück zur Eichenforstallee und zur Hunrodeiche. Geradeaus auf einer kleinen Anhöhe stand früher das große Forsthaus Eichenforst, welches als Ausflugsziel bekannt war und sogar einen Aussichtsturm integriert hatte. Heute steht hier versteckt ein flaches Ferienhaus, welches durch Liebhaber solch exponiert einsamer Lage gemietet werden kann.

Wir wenden uns nun nach links und folgen dem Weg mit dem grünen Punkt. Nach circa 100 Metern teilt sich der Weg erneut. Nach schräg links geht der Forstweg weiter auf dem Bergkamm (auf diesem Weg erreicht man nach kurzer Zeit einen schönen in einem kleinen Talkessel gelegenen Picknickplatz), nach rechts geht der befestigte Weg zum ehemaligem Forsthaus Eichenforst, welcher bei der Überquerung eines kleinen Bächleins mit einem Holzgeländer ausgestattet ist. Wir aber gehen direkt links neben diesem Geländer auf dem Wege geradeaus hinab ins Tal und folgen diesem Wege immer links vom einem kleinen Bach.

Nach einer Weile erreichen wir im Siefertsgrund eine größere Wegkreuzung mit Namen „Am Speckhaken“, an der wir nach rechts abbiegen in Richtung Ritterberg, Rodishain, Wolfsmühle (Wegweise Nr. 93, Markierung gelber Strich). Der Weg geht von der Kreuzung leicht bergan und beschreibt eine Linkskurve. Nach kurzer Zeit erreichen wir wieder eine Kreuzung, an der wir nach links abbiegen und der Markierung „gelber Strich“ folgen. Der Weg verläuft nun recht gerade ca. 1,2 Kilometer und ist mit der Markierung „gelber Strich“ gekennzeichnet. Schließlich treffen wir auf eine Wegkreuzung an der die Markierung „gelber Strich“ verbunden mit einem Pfeil nach rechts zeigt. Wir biegen hier der Markierung folgend scharf rechts ab. Nach wenigen Metern erreichen wir die Märchenwiese und eine Schutzhütte. Gleich nach dem wir die Wiese erreicht haben, biegt der Weg wieder links ab, der Markierung „gelber Strich“ mit Pfeil folgend. Nach ein paar kleinen Lichtungen rechts vom Weg finden wir in einer Rechtskurve links vom Weg einen Wegweiser, der weiter zur Wolfmühle, Rodishain und Stempeda verweist. Wir folgen weiter dem Weg (mit der Markierung „gelber Strich“) bis wir aus dem Wald heraustreten und linkerhand eine Streuobstwiese erblicken. Der Hauptweg biegt nun links ab und wir gehen schräg nach rechts über einen Wiesenweg (ohne Wegmarkierung oder Wegweiser) immer geradeaus schließlich steil ins Tal hinab. Im Tal angekommen treffen wir auf einen breiten Weg, dem wir nach rechts folgen. Nach circa 100 Metern biegen wir wiederum nach rechts in einen kleinen Hohlweg ab (Wegweiser zur Wolfsmühle, Rodishain, Markierung gelber Punkt). Diesem Weg folgen wir nun gleich nach links und dann immer am Waldesrand entlang. Von hier aus kann man auf Bänken am Waldrand oder unter einem großen freistehenden Baum einen herrlichen Blick über die Felder genießen. Schließlich endet der Weg an einem Feld, über das hinweg wir schon die Gebäude der Wolfsmühle erblicken und welches wir auf einem Feldweg dorthin überqueren.

An der Wolfsmühle besteht die Gelegenheit einzukehren bevor man den Weg fortsetzt. Noch bevor man den Wolfsbach überquert geht es nach rechts weiter auf dem Lutherweg hinauf ins Wolfstal in Richtung Hainfeld. Zunächst ist der Weg mit dem grünen Punkt und dem gelben Strich markiert. Später zweigt der Weg mit dem grünen Punkt nach rechts zum Schäferkopf, Eichenforst und nach Stolberg ab, wir bleiben aber im Tal und folgen weiter dem Lauf des Wolfsbachs und der Markierung mit dem gelben Strich in Richtung Hainfeld.

Schließlich erreicht der Weg nach ca. 6 Kilometern ab der Wolfsmühle die betonierte Straße auf dem Hainfeld, der wir nach rechts zur Hunrodeiche folgen. Die Wegmarkierung ist ab hier der blaue Punkt. Von dort geht es auf dem gleichen Wege wie beim Start der Tour zurück ins Tal nach Stolberg.


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