Tour Hirschdenkmal


Dieser Spaziergang erfordert keine große Kondition und ist dabei einer der schönsten Touren in der unmittelbaren Nähe Stolbergs.

Am Schloss führt der Weg auf einer Allee durch den Wald bis zum Wahrzeichen des Stolberger Fürstenhauses, dem schwarzen Hirsch, der dort stolz sein großes Geweih präsentiert und geduldig auf Besucher wartet. Im Herbst kann man abends die Brunftschreie seiner Artgenossen durch den Wald schallen hören, dass es einem ein wenig schaudert. Weiter führt der Weg zu einer alten Bewässerungsanlage, zum Röhrenteich und zu einer ehemaligen, idyllisch gelegenen Badeanstalt, dem Waldbad. Danach führt der Weg entweder direkt wieder zurück nach Stolberg oder über den oberen Bandweg zum schönen Aussichtspunkt an der Töllebank.

Diese Tour bietet sich an, wenn man noch eine Runde laufen möchte, die nicht allzu lang dauern und nicht allzu weit von der Stadt wegführen soll. Die Wege sind durchweg gut ausgebaut. Zum Schloss und zum oberen Bandweg führen Treppen. Derzeit gibt es auf dem Weg leider keine Einkehrmöglichkeit mehr. Landschaftlich ist dieser Ausflug ein Muss für jeden Stolbergbesucher.

Die Tour entspricht bis zum Hotel Beutel „Chalet Waldfrieden“ dem von der Stadt Stolberg ausgewiesenen Terrainkurweg Nr. 3. Auf dieser Tour kann der Geocache „König unserer Wälder“ gesucht und gefunden werden.

vom Schloss entlang der Hirschallee, einem ehemaligen Reitweg

Blick vom Rastplatz drei Stühle zum Stolberger Schloss

Hirschdenkmal in Stolberg Harz

Waldsee, ehemaliges Waldbad

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Rathaus Stolberg (Startpunkt) – das Rathaus einer der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands kommt ganz ohne eingebaute Treppen aus
St. Martini Kirche – größtes Gotteshaus Stolbergs und gleichzeitig eine Schatztruhe
Stolberger Schloss – über 800 Jahre wurde von hier geherrscht, nun wird das prachtvolle Gebäude Stück für Stück neu entdeckt und wieder aufgebaut, entdecken sie es mit
Hirschdenkmal – das gibt es in keinem Tierpark, ein schwarzer Hirsch – Streicheln aber auf eigene Gefahr
Röhrenteich – Reste eines alten Bewässerungssystems, heute ein Ort der Ruhe mitten im Wald
Harzgarten – ein Garten der Naturschönheit und ein lebendiges Museum
Klingelbrunnen – erfrischend wie magisch ist diese Quelle


Vom Marktplatz aus folgen wir den Treppen direkt rechts neben dem Rathaus bergan (Wegweiser Martini Kirche, Marienkapelle, Schloßberg, Schloß, …). Diese Treppe ist auch die einzige Möglichkeit in die oberen Geschosse des Rathauses zu gelangen. Oben angekommen stehen wir direkt vor der Stadtkirche St.Martini. Wir halten uns nun links und gehen am Eingang der Kirche vorbei (auch ein Abstecher ins Kircheninnere lohnt sich, wenn die Kirche offen sein sollte) und erreichen rechter Hand erneut eine Treppe, die den Hang weiter hinaufführt (Hinweis an einer Toreinfahrt zum Schloß). An einer (heute stets verschlossenen) Kapelle für die Gefallenen der beiden Weltkriege vorbei geht es durch einen romantischen Laubengang nach rechts und dann wieder eine Treppe hinauf. Oben auf einer Straße angekommen gehen wir nach links und folgen weiter der Straße bis das erste Torhaus des Schlosses erreicht wird. Den mit dem Wegweiser 142 markierten Abzweig in das enge Gäßchen lassen wir dabei links liegen.

Optional kann hier ein Abstecher zum Stolberger Schloss unternommen werden. Wenn verfügbar können auch die Treppen zum Schloss genommen werden und anschließend der Weg durch die Torhäuser hindurch fortgesetzt werden.

Wir lassen das erste Torhaus des Schlosses rechts bzw. hinter uns liegen und gehen dem Wegweiser 62 „Am Schloss (Pferdestall)“ in Richtung Untere / Obere Hirschallee folgend nun wieder bergan.

An der nächsten Weggabelung wählen wir den linken Weg, der ohne weitere Steigung in den Wald führt (Wegweiser 83 „Untere Hirschallee“, Richtung Rastplatz Drei Stühle, Hirschdenkmal, Röhrenteich). Nach ca. 500 Metern erreichen wir den Aussichts- und Rastplatz „3 Stühle“, an dem man von einer Bank aus einen schönen Blick zurück auf das Stolberger Schloss hat. Gleich danach befindet sich rechterhand der u.a. aus drei großen Stühlen bestehende Rastplatz. Die hier verlaufende Querverbindung ins Ludetal und zur oberen Hirschallee (Wegweiser 149) als auch die spätere Abzweigung des Hirschstiegs (Wegweiser 150) beachten wir nicht und gehen weiter auf der unteren Hirschallee.

Wenn wir der Hirschallee nun etwa noch einmal soweit wie vom Schloss bis zum Rastplatz weiter folgen, erreichen wir das Hirschdenkmal (Wegweiser 101 „Am Hirschdenkmal“, Richtung Hirschallee , Röhrenteich). Während man für die Wildbeobachtung normalerweise sehr früh aufstehen muss, können wir dieses kapitale Exemplar eines Hirsches auch auf dem Verdauungsspaziergang am Nachmittag bewundern. Er symbolisiert das Wappentier der Stadt und des Grafengeschlechts von Stolberg.

Wir folgen weiter dem Weg am Hang und gelangen bald zum Röhrenteich, den stillsten und gleichzeitig entferntesten Punkt unserer Tour. Am Röhrenteich nehmen wir den ersten Weg links steil bergab (Markierung „1“ in roten Dreieck) zum ehemaligen Waldbad, heute ein Waldsee mit interessant anzusehenden Resten einstigen Badevergnügens. Jetzt geht es der Straße folgend links wieder zurück in Richtung Stolberg (Wegweiser 75 „Ludetal (Am Waldbad)“, Richtung Stolberg, Rittertor, Markt). Später kommen wir am Am Abzweig Hainfeldstraße vorbei, den wir rechts liegen lassen (Wegweiser 161 „Am Abzweig Hainfeldstraße“, Richtung Hotel/Restaurant Waldfrieden, Festplatz, Rittertor, Stolberg / Markt).

Eine Variante der Tour ist nun der Straße immer weiter zu folgen, so dass man durchs Rittertor hindurch und durch die langgestreckte Rittergasse wieder zum Ausgangspunkt der Tour kommt.

Wer noch etwas Kraft hat, biegt direkt bevor die Straße den Fluss Lude kreuzt rechts ab, geht zur Vorderseite des ehemaligen Hotels / Restaurants Waldfrieden, läuft dort leicht bergan, um dann oberhalb der Freilichtbühne nach links weiter bergan zu gehen (Wegweiser 47 „Festplatz (Am heiligen Kreuz)“, Richtung Oberer Bandweg, Blick zum Josephskreuz, Töllebank, …).

Zunächst geht es über ein Rinnsal (Wegweiser 48 „An der Kriegerschlucht“, Richtung Aufstieg zum oberen Bandweg, Blick zum Josephskreuz, Töllebank, …), dann ein paar Stufen und dann einem schmalem Pfad bergan folgend bis zum oberen Bandweg, der fast die ganze Stadt umläuft und mit einem roten Kennzeichen R1 markiert ist. Auf dem Weg ist linkerhand auch ein Blick zum Josephskreuz ausgeschildert. Auf dem oberen Bandweg geht es bis zur Töllebank, von der man einen wunderschönen Blick auf Stolberg hat. Die Töllebank liegt hinter der linken Flanke eines Stücks Hohlweg auf dem oberen Bandweg, der an dieser Stelle eine Rechtskurve vollzieht. Links befindet sich hier auch die Markierung „1“ in rotem Dreieck.

Dort biegen wir links ab (Wegweiser „An der Töllebank“, Richtung Zick-Zack-Weg, Unterer Bandweg, Klingelbrunnen) auf den sogenannten Zick-Zack-Weg, der erst durch Büsche, dann über eine Wiese talwärts führt. Nach etwa 50 Metern kreuzen wir den unteren Bandweg (Wegweiser 42 Richtung Klingelbrunnen, Graben) und laufen die Stufen weiter bergab zum Klingelbrunnen (Wegweiser 82). Wenn wir uns am kühlen Wasser erfrischt haben, gehen wir nach rechts neben der Lude entlang bis zu der Brücke, an der die Lude und die Wilde zusammenfließen und den Fluss Thyra bilden. Links geht nun die Stubengasse zurück zur Niedergasse, die uns wieder links zum Stolberger Markt zurückführt.


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