Thementour Fachwerk


Lernen Sie auf dieser Tour die faszinierende Welt des Fachwerkbaus kennen. Dabei werden die Baustile der verschiedenen Epochen an den schönsten Fachwerkhäusern der Stadt gezeigt, Sie erfahren, wie die Häuser gebaut wurden und was die an den Häusern angebrachten Symbole bedeuten. Drucken Sie sich die Fachwerktour im PDF-Format [ca. 3,14MB] aus oder laden Sie es sich auf ein Gerät zu mitnehmen. Viel Spaß beim Entdecken!

Das Fachwerk als Bauweise für Häuser ist vor allem in Deutschland vom 13.Jahrhundert bis in das 19.Jahrhundert angewandt worden. Hier sind noch circa zwei Millionen Fachwerkhäuser erhalten geblieben. Aber auch in anderen Ländern Europas, wie in Frankreich und England, ist es anzutreffen. Stolberg ist einer der wenigen Städte, in denen die Fachwerkhäuser das gesamte Stadtbild so nachhaltig prägen. Von circa 450 Häusern sind 85% als Fachwerkhäuser errichtet worden, 45 davon sind älter als 400 Jahre, 230 älter als 250 Jahren. Wo, wenn nicht hier, kann man also besser diese Bauweise in all ihren Formen kennenlernen. Diese Tour gibt Ihnen dafür die beste Gelegenheit.

Altes Zunftzeichen der Schuster

Alte Münze in Stolberg Harz

Fachwerk in der Renaissance, Gasthaus Kupfer

Fachwerk im Klassizismus, Haus in der Rittergasse 4

Rathaus Stolberg – das Rathaus einer der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands kommt ganz ohne eingebaute Treppen aus
Altes Bürgerhaus – ein authentischer Einblick ins Leben vergangener Zeiten
Saigerturm – heute schlüpft man ungehindert hindurch, früher war es ein Bollwerk gegen Feinde
Museum Alte Münze – einzige komplett erhaltene mittelalterliche Münze Europas, in der man manchmal auch eigene Münzen prägen kann


Vor dem Stolberger Rathaus stehend gehen Sie nach rechts die Straße entlang bis Sie am Abzweig der Hauptstraße nach links ins Kalte Tal gerade aus den Fluss „Große Wilde“ überqueren. Gleich danach gehen Sie nach rechts dem Schild „Bandweg“ folgend und dann bevor es bergan geht wiederum nach rechts durch eine Toreinfahrt und erreichen so die Hofseite des Hauses Am Markt 18 (Station 1).

Wenn der Hof nicht zugänglich sein sollte, können Sie weiter bergauf Richtung Bandweg gehen, bis Sie von dort die Rückseite des Hauses einsehen können. Weiter geht es zurück zur Straßenkreuzung und nun geradeaus ins Kalte Tal hinein bis zum Haus mit der Nummer 10 (Station 2).

Von dort gehen Sie zurück zur Kreuzung und diesmal nach links in die Neustadt. An der Gabelung der Straßen halten Sie sich rechts und gelangen in den Reichen Winkel (Haus Nr. 3 ist die Station 3).

Am Ende des Reichen Winkels geht es weiter durch einen schmalen Gang über die kleine Wilde an den Beginn der Töpfergasse (Haus Nr.1, Station 4).

Von hier gehen Sie die Straße „Neustadt“ nach links zurück zum Marktplatz und biegen dort nach rechts in die Rittergasse ein (Haus Nr. 4 ist die Station 5, Haus Nr. 14 ist die Station 6).

Zurück zum Markt führt Sie ihr Weg nun geradeaus am Saigerturm vorbei in die Niedergasse. Nach der Engstelle sehen Sie linker Hand das imposante Haus der alten Münze (Niedergasse Nr. 19, Station 7) und etwas weiter schräg, gegenüber das Haus mit der Nr. 24 (Station 8).


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