Tour Thyratal


Heute wird das Thyratal auf dem Wege nach Stolberg schnell mit dem Auto durchquert. In alten Zeiten wurde hier der Auftakt einer Reise in den Harz zelebriert. Aus der goldenen Aue kommend wird das Tal immer enger, werden die Berge immer höher, der Wald dichter und Lindenalleen am malerischen Flüsschen begleiteten die Gäste nach Stolberg und stimmten sie auf die faszinierende Landschaft des Harzes ein.

Diese Tour führt uns auf die Spuren der ersten Harzgäste durch das im Thyratal. Zunächst geht es von Stolberg hinauf zur Lutherbuche, von der man einen herrlichen Blick auf die Stadt hat, weiter zum Naturdenkmal der Hunrodeiche und schließlich über die Harzer Höhen und den Siefertsgrund ins Thyratal. Hier folgen wir dem ehemaligen herrschaftlichem Weg durch Lindenalleen zurück nach Stolberg. Über einen kurzen Anstieg zur Thyrahöhe und dann zum Bandweg hinauf kommt man ins Zentrum der Stadt zurück. Dann bietet es sich vielleicht an, zum Abschluss der Tour zu einem leckeren Kaffee im Café Friwi einzukehren.

Die Wege der Wandertour sind generell in gutem Zustand und gut zu erkennen. Diese Tour beinhaltet im wesentlichen den von der Stadt Stolberg ausgewiesenen Terrainkurweg Nr. 2. Auf dieser Tour können Sie den Geocache Hunrodeiche entdecken.

Blick von der Lutherbuche

Hunrodeiche

Karlsteich im Thyratal

alter Schienenstrang am Wegesrand kurz vor Stolberg

Rathaus Stolberg (Startpunkt) – das Rathaus einer der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands kommt ganz ohne eingebaute Treppen aus
Saigerturm – heute schlüpft man ungehindert hindurch, früher war es ein Bollwerk gegen Feinde
Lutherbuche – schönster Blick auf Stolberg, mit einer eigenen Historie
Hunrodeiche – über 1000 Jahre altes beeindruckendes Naturdenkmal
Museum Alte Münze – einzige komplett erhaltene mittelalterliche Münze Europas, in der man manchmal auch eigene Münzen prägen kann


 

Vom Marktplatz gehen wir in Richtung des am Markt gelegenen Saigerturms und sogar unter ihm hindurch. Große Menschen bitte den Kopf einziehen! Hinter dem gleich rechts gelegenen Geburtshaus Thomas Müntzers biegen wir rechts dem Wegweiser zur Lutherbuche folgend in die Stubengasse, an deren Ende wir das Flüsschen Thyra überqueren. Übrigens ist dies gleichzeitig die Quelle der Thyra, die hier aus dem Zusammenfluss der Flüsse Lude und Wilde entsteht. Nun halten wir uns links und steigen nach wenigen Metern rechts in Richtung Lutherbuche bergan (Wegweiser Nr. 283 in Richtung: Unterer Bandweg, Lutherbuche, Silberbachstraße und Hunrodeiche, Markierung blauer Punkt). Nach einigen Kehren erreichen wir den unteren Bandweg.

Hier geht es weiter dem Wegweiser Nr. 58 in Richtung: Lutherbuche, Silberbachstraße und Hunrodeiche folgend bergan über eine Wiese zur Lutherbuche von der man den schönsten Blick auf Stolberg hat. Etwas oberhalb der Lutherbuche queren wir den oberen Bandweg und gehen weiter den Otto-Landmann-Weg dem Wegweiser Nr. 50 in Richtung: Silberbachstraße und Hunrodeiche (Markierung blauer Punkt) folgend steil bergan bis zur asphaltierten, aber kaum befahrenen Silberbachstraße. Auf dieser folgen wir dem Wegweiser Nr. 54 in Richtung Hunrodeiche (Markierung blauer Punkt). Nach kurzer Zeit erreichen wir die über tausendjährige Hunrodeiche.

Etwas vor der Hunrodeiche biegen wir links den Weg Richtung Eichenforstallee, Wolfstal, Rodishain (Wegweiser Nr. 81, Markierung grüner Punkt) ab und folgen nun immer weiter der befestigten Eichenforstallee. Nach circa 2,3 Kilometern endet die gerade Allee an einem Querweg. An dieser Stelle weist der Wegweiser Nr. 91 nur zurück zur Eichenforstallee und zur Hunrodeiche. Geradeaus auf einer kleinen Anhöhe stand früher das große Forsthaus Eichenforst, welches als Ausflugsziel bekannt war und sogar einen Aussichtsturm besaß. Heute steht hier versteckt ein flaches Ferienhaus, welches durch Liebhaber solch exponiert einsamer Lage gemietet werden kann.

Wir wenden uns nun nach links und folgen dem Weg mit dem grünen Punkt. Nach circa 100 Metern teilt sich der Weg erneut. Nach schräg links geht der Forstweg weiter auf dem Bergkamm (auf diesem Weg erreicht man nach kurzer Zeit einen schönen in einem kleinen Talkessel gelegenen Picknickplatz), nach rechts geht der befestigte Weg zum ehemaligem Forsthaus Eichenforst, welcher bei der Überquerung eines kleinen Bächleins mit einem Holzgeländer ausgestattet ist. Wir aber gehen direkt links neben diesem Geländer auf dem Wege geradeaus hinab ins Tal und folgen diesem Wege immer weiter bergab stets links von einem kleinen Bach.

Nach einer Weile erreichen wir im Siefertsgrund eine größere Wegkreuzung mehrerer Wege mit dem Namen „Am Speckhaken“. Hier gehen wir geradeaus weiter durch den Siefertsgrund und folgen dem Wegweiser Nr. 92 Richtung Landstraße, Gasthaus „Zum Zoll“. Am Ende erreichen wir die Zufahrtsstraße nach Stolberg im Thyratal, der wir vorsichtig nach links bis zum nahen Gasthaus „Zum Zoll“ folgen (Wegweiser Nr. 94 in Richtung Gasthaus „Zum Zoll“). Hier geht es weiter auf der gegenüberliegenden Straßenseite über die Thyra (Wegweiser Nr. 97 in Richtung Schützenallee, Schützenhaus) bis zu einer Wegkreuzung vor dem Tunnel durch den Bahndamm. Wir folgen hier nun links dem Weg mit der Markierung roten Kreuz durch das Thyratal zunächst durch eine schöne Lindenallee (Schützenallee, Wegweiser Nr. 98 in Richtung Bahnüberführung, Dianenweg).

Weiter geht es links an einem Privatgelände vorbei zu einem Fischteich. Kurz darauf erreichen wir das Schützenhaus, an dem wir links vorbeilaufen und schließlich erreichen wir am Klärwerk von Stolberg wieder die Straße. Gleich nach der Umzäunung des Klärwerks (Wegweiser Nr. 100) geht der Weg nach rechts am Waldesrand weiter, um an einer Bahnunterführung zu enden. Nun geht es rechts unter den Bahngleisen hindurch (Wegkennung rotes Kreuz). Danach findet sich der Wegweiser Nr. 106 in Richtung Dianenweg, Thyrahöhe. An dieser Stelle gehen wir noch ein paar Meter gerade aus und biegen dann nach links ab um gleich darauf wieder den linken Weg weiterzugehen. An der nächsten Weggabelung nehmen wir wiederum den linken Weg, der nicht bergan führt und zunächst an den Gleisen des 1902 eingeweihten Schienenstrangs nach Stolberg entlangführt, der heute allerdings nur noch selten befahren wird.

An der Thyrahöhe angelangt gehen wir der Straße folgend talwärts (Wegweiser Nr. 104 in Richtung Hohlweg, Stolberg Bahnhof). Bevor die Straße auf ihrem Weg nach Stolberg von zwei hohen Mauern begrenzt wird (Hohlweg) teilt sich die Straße und wir nehmen die zunächst nicht abfallende rechte Straße (Wegweiser Nr. 37, Richtung Oberer Bandweg, Mägdefleck, Markierung R1) und auf dieser den ersten Abzweig nach recht (Wegweiser Nr. 233, Richtung Oberer Bandweg, Mägdefleck, Markierung R1). Nun geht es ein letztes mal kurz aber dafür steil bergan. Kurz vor dem Ende der Straße geht es links auf den oberen Bandweg (Wegweiser Nr. 32, Richtung Oberer Bandweg, Mägdefleck, Markierung R1). Wir folgen an der ersten Weggabelung dem linken Weg (Wegweiser Nr. 33) in Richtung Abgang unterer Bandweg, den wir auch kurz darauf erreichen (Wegweiser Nr. 34 in Richtung Unterer Bandweg). Hier biegen wir nun links ab und laufen ein paar Stufen herab auf den unteren Bandweg (Markierung 2 in grünem Dreieck). Am Wegweiser 279 vorbei laufen wir nun rechts auf dem unteren Bandweg weiter und vor uns liegt das Panorama mit dem Stolberger Schloss und der St. Martini Kirche.

Am Abgang an der Hintergasse (Wegweiser Nr. 205 in Richtung Hintergasse und Wegweiser zur Bauernstube) biegen wir links ab und erreichen nach einigen Stufen die Hintergasse im Ort der wir nach rechts folgen und bald die Niedergasse erreichen. Wieder rechts geht es am Cafe Friwi und am Museum Alte Münze vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, zum Rathaus zurück.


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